Webseiten und Datenschutz

Oder geht es mehr um Vertrauen und Privatsphäre?

Das ist ein extrem schwieriges Thema. Das fängt bereits bei der Positionierung für die Betrachtung an.

Juristisch? Im Sinne des Gesetzes? Nach logischen Gesichtspunkten? Dem gesunden Menschenverstand?

Laut meine aktuellen Informationen ist juristisch, abschließend wenig geregelt. Das ist eine schwierige Situation für Webseitenbetreiber.

Nur worum geht es eigentlich? Um „was darf ich und was darf ich nicht“ oder ein vertrauenswürdiges und respektvolles Umgehen mit potentiellen oder aktuellen Kunden?

Meine Antwort darauf ist eindeutig. Jede Handlung, die die Privatsphäre meines Gegenübers verletzt, ist zu unterlassen. Für mich gehören dazu auch alle Handlungen, die ein Profil meines Gegenübers gezielt erstellen können.

Wie ist das nun im Internet?

Den ersten Kontakt stellt der gemeine Kunde in der Regel über die Webseite her. Da will der Anbieter einen guten Eindruck hinterlassen. Also muss es schick, modern und leicht zu verstehen sein. Bis dahin komm ich noch mit.

Allerdings sind etliche Webseiten gespickt mit Cookies und Tracker. Jede noch so kleine Bewegung des Interessierten soll aufgezeichnet und ausgewertet werden können.

Wird der Interessierte darüber ausreichend informiert? Kann der Interessiert widersprechen?

Wer hier auf seine Privatsphäre wert legt, wer Zweifel an den möglichen Einstellungen hat, muss diese Seite schließen. (Die Sache mit den Cookies erkläre ich denmächst in einem anderen Artikel)

Es ist ja schon schön, dass es da in der Regel eine Auswahlmöglichkeit gibt. Die Gestaltung gibt allerdings in vielen Fällen Rätsel auf. Da wird der „Ablehnen“ Button oft schlecht dargestellt, das man in der Hitze des Gefechts die falsche Auswahl bestätigt. Und das soll keine Absicht sein?

Das ist alles andere als vertrauenwürdig!